Eigenfettunterspritzung: Kosten Preise und Kostenübernahme

Eigenfettunterspritzung

Seriöse Aussagen über die allgemeinen Kosten eine Eigenfettunterspritzung sind in dieser Form unmöglich. Die Behandlung kann nur von Ihrem Facharzt für plastische Chirurgie genau in Umfang und Kostenhöhe abgeschätzt werden, nachdem Sie sich in einem Erstgespräch über die optionalen Eingriffsmöglichkeiten unterhalten haben. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Eigenfettunterspritzung als Ergänzung einer umfangreichen Liposuktion unter Vollnarkose wesentlich kostenintensiver ausfallen muss als die lokale Entnahme einer kleinen Eigenfettmenge zum Unterspritzen einzelner Stirnfalten unter lokaler Betäubung. Grundsätzlich kosten Eigenfettbehandlungen, schon weil sie aus zwei Eingriffen bestehen, mehr als die korrigierende Verwendung synthetischer Füllmaterialien.

Lassen Sie sich am besten von der Klinik oder Praxis, in der Sie sich behandeln lassen wollen, zunächst einen unverbindlichen detaillierten Kostenvoranschlag ausstellen. Wenn Sie zwei oder drei Ärzte darum bitten, Ihnen eine Kostenaufstellung zu überlassen, haben Sie eine Vergleichsgrundlage, auf deren Basis Sie sich für das individuell optimale Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden können. Achten Sie bei dem Vergleich darauf, dass auch die aufgeführten Leistungen ähnlich sind. Ein Kostenvoranschlag sollte neben den Preisen für Beratung, Anästhesie, Eigenfettentnahme, Eigenfettinjektion und Wundbehandlung auch transparent die Preise für Nachbehandlung und Nachsorgeuntersuchung aufzeigen.

Eine medizinische Indikation, die eine Kostenübernahme durch private oder gesetzliche Krankenversicherungen ermöglicht, kann bei der Eigenfettunterspritzung in seltenen Fällen dann vorliegen, wenn Sie aufgrund von Begleit- oder Vorerkranken Gewebe verloren haben. Beispiele können entstellende Narben oder krankheits- beziehungsweise unfallbedingter Gewebeschwund an sichtbaren Stellen wie dem Gesicht oder den Armen sein. Wenn Sie ein Attest Ihres behandelnden Arztes vorlegen, das beweist, dass aus medizinischer Sicht beträchtliche Folgeschäden physischer oder psychischer Natur wahrscheinlich sind, können im Einzelfall die Krankenkassen eine Unterspritzung teilweise übernehmen. Um sicherzugehen, dass dies in Ihrem konkreten Fall möglich ist, sollten Sie vor einer Behandlung auf jeden Fall die Stellungnahme Ihrer Krankenkasse abwarten und sich gegebenenfalls auch eine Ablehnung erklären lassen, um zu entscheiden, ob ein Widerspruch sinnvoll ist.

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