Eigenfettunterspritzung: Nachsorge und Heilung

Eigenfettunterspritzung

Nachsorgemaßnahmen, die der ärztlichen Kontrolle unterliegen, sind im Fall der Eigenfettunterspritzung vor allem die zeitlich begrenzten Gaben von Antibiotika gegen mögliche Entzündungen, Heparin gegen Thrombosen und bei Bedarf das Verabreichen von Kreislauf- und Schmerzmitteln. Sprechen Sie am besten vor der Operation mit Ihrem Chirurgen über Empfindlichkeiten und lassen Sie sich die Nebenwirkungen der verabreichten Medikamente genau erklären. Klären Sie außerdem vorab mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten, die Sie einnehmen.

Je nachdem, an welcher Stelle Sie das Eigenfett entnommen bekommen oder unterspritzen lassen, werden Sie nach dem Eingriff einen Druckverband bekommen, den Sie einige Tage tragen müssen. Gegen Schwellungen und Blutergüsse, die auch bei der Eigenfettbehandlung immer wieder vorkommen, helfen Kühlsalben oder der vorsichtige Gebrauch von Kühlkissen und kühlenden Umschlägen. Bei der Abdeckung von Blutergüssen im Gesicht sollten Sie vorsichtig sein. Grundsätzlich wird empfohlen, im Operationsgebiet bis zum vollständigen Abheilen der Einstichstellen auf Make-up und parfümierte Pflegeprodukte zu verzichten. In der Praxis oder Klinik, die Sie für Ihre Unterspritzung aufgesucht haben, wird Ihnen jedoch mit Sicherheit eine kosmetische Beratung angeboten. In diesem Rahmen können Sie sich bestimmte Techniken und Produkte zeigen lassen, die Hautreizungen vermeiden und einen zufriedenstellenden kosmetischen Effekt erreichen.

Um die zügige Abheilung zu fördern, sollten Sie nach Absprache mit Ihrem Arzt für einige Zeit auf Rauchen, Sport und starke Wärme durch Sonne, Sauna oder Solarium verzichten. Ihr behandelnder Chirurg kann Sie im Einzelfall konkret beraten, welche Maßnahmen sinnvoll sind und wann Sie zur Steigerung Ihrer allgemeinen Zufriedenheit wieder zu Ihren Gewohnheiten zurückkehren können.

Eine gute Gelegenheit, mit Ihrem Arzt alle post-operativ anfallenden Fragen zu klären, sind die fest vereinbarten Kontrolltermine. Diese Nachuntersuchungen sollten Sie auf jeden Fall auch ohne Komplikationen dringlich einhalten. Je nach Größe des Eingriffs sind das zwei bis drei Termine, die dem Chirurgen erlauben, den Behandlungserfolg zu beurteilen und Sie hinsichtlich möglicherweise notwendiger Nachbehandlungen zu beraten.

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